In was für einer Welt leben wir hier!?

Heute kam die Nachricht, dass gestern Abend in Manchester bei einem Ariana Grande Konzert ein Sprengstoffattentäter seine Bombe gezündet und nahezu dreissig Konzertbesucher mit sich in den Tod gerissen hat.

Nach ersten Medienberichten soll es über fünfzig Verletzte geben.

Es gab in der letzten Zeit schon öfter solche Anschläge, bei Sportveranstaltungen, in öffentlichen Gebäuden und auch bei Rock-oder Metal-Konzerten.

 

In was für einer Welt leben wir hier?!

 

Ich bin ganz sicher nicht rassistisch veranlagt, schon daher nicht, weil in mir auch gemischtes Blut fliesst, trotzdem wurde mir in letzter Zeit bewusst, dass ich nicht mehr so unbeschwert und offen wie früher auf fremde Menschen reagiere.

 

Da war zum Beispiel die Situation, dass ich in die Bank gehen wollte und davor fünf offensichtlich ausländische, junge Männer standen.

Ein beklemmendes Gefühl tauchte in mir auf und ich rief mich selber zur Vernunft auf nicht paranoid zu werden.

Das machen solche Gewaltakte mit uns! 

 

Wenn ich mir vorstelle, wie es den Eltern jetzt gehen muss, die ihre Kinder an diesem Konzert hatten, überfällt mich Trauer, Ohnmacht und Wut.

 

Diese Ausgeburten der Hölle, die ihren religiösen Fanatismus so ausüben, sind meiner Meinung nach unter den Flüchtlingsströmen gemischt nach Europa gekommen, um die "Ungläubigen" zu eliminieren.

Alle zu kontrollieren und zu registrieren ist ein Ding der Unmöglichkeit.

Dies zeigte mir ein anderes Erlebnis vor kurzem auf der Post, in der Stadt in der ich lebe.

Am Postschalter standen Migrationsarbeiterinnen mit ihren Schützlingen, um Postfinance-Kontos zu eröffnen.

Die Formulare wurden ausgefüllt und den zukünftigen Kontoinhabern zur Kontrolle nochmals vorgelegt.

Ein junger Mann bemerkte, dass sein Name nicht richtig auf dem Formular stehe.

Die Postangestellte erwiderte, dass der Name so im Ausweis vermerkt sei.

Der Jüngling sagte dazu, dass sein Ausweis eben auch "ein bisschen falsch" sei!

Schlussendlich kam von der Betreuerin; "Jetzt eröffnen wir erst mal das Konto, das mit dem Ausweis schauen wir dann später an." HALLO !!??

 

In was für einer Welt leben wir hier!?

 

Mein Sohn war in einem Temporären Arbeitsverhältnis angestellt, er konnte wegen den Wetterverhältnissen nicht durchgehend arbeiten und sparte sich das Geld für die Auto Fahrprüfung mühsam zusammen.

In einer der grössten Schweizer Tageszeitungen las ich zu diesem Zeitpunkt die Überschrift, dass zwei jungen Migranten die Führerscheinprüfung vom Bund bezahlt wurde, damit sie leichter eine Arbeitsstelle finden können.

 

In was für einer Welt leben wir hier!?

 

Menschlichkeit, Mitgefühl, Hilfe und Toleranz sind wichtig und richtig.

ABER .. alles hat seine Grenzen!

 

Mein herzliches Beileid allen Beteiligten in Manchester.

 

 

 

 

 

 

 

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