Freunde

Es kursiert ein Sprüchlein in den sozialen Medien;

"Hast du eine beste Freundin, die dich sah, als du glücklich und traurig warst, mit der du einen Lachkrampf bekamst, die zu dir hält, egal was ist, mit der du reden kannst, mit der du Blödsinn machen kannst? Dann teile das."

 

Ich teilte es, aber mir kam dabei nicht nur eine Freundin in den Sinn und welche nun die beste ist, will ich gar nicht beurteilen müssen.

 

Alle haben ihren Platz in meinem Herzen, ob ich noch Kontakt mit ihnen habe, oder nicht, denn für einen manchmal kürzeren, manchmal längeren Abschnitt in meinem Leben waren sie meine Freundin und damit ein wichtiger Bestandteil auf meinem Weg.

 

Ich erinnere mich an Monika, meine erste richtige Freundin. In der ersten und zweiten Klasse waren wir unzertrennlich. Ihr Vater hatte ein Uhrengeschäft in Menziken AG und als ich mit meinen Eltern nach Grenchen zog, weinten wir beide bittere Tränen. Wir haben uns nie wieder gesehen.

 

Im neuen Zuhause hatte ich Vita, Susi, Leila, Claudia, Charlotte, Isabelle und Priska, die ich meine Freundinnen nannte.

In der Oberstufe, während und nach der Lehre verbrachte ich viel Zeit mit Dominique, Linda und Elisabeth.

Mein Gott, könnte ich da Geschichten erzählen!

Weil ich aber weiss, dass meine Kinder diesen Blog auch lesen, werde ich nur vor mich hin lächelnd in Erinnerungen schwelgen...

 

Miranda, Brigitte, Doris, je länger ich schreibe, desto mehr kommen mir in den Sinn, es war eine schöne Zeit.

 

Marlis, Sara, Ursi G., Silvia, Andrea, Evi und Manuela A., Nathalie sie alle teilten mit mir schöne, lustige, wie auch traurige Momente.

 

Jacqueline, Ursi S. Monika R. und Manuela N., die Zeit in Basel hat mich zu einem neuen Menschen gemacht, ich denke so gerne daran zurück.

 

Ursula H, Priska A, Manuela M, Jlona, Mona, Mägi, Jessica,  ich kann mich so glücklich schätzen und bin so dankbar, jede einzelne hat mein Leben bereichert.

 

Es wird mir wieder einmal mehr bewusst, wie reich ich beschenkt wurde, mit Menschen, die mir wohlgesinnt sind und waren.

 

Manchmal, wenn man sich nicht so gut fühlt, man im Selbstmitleid badet, sich ärgert, die Menschheit zum Teufel wünscht, oder sich mit Sorgen, Schmerzen oder Herausforderungen herumschlägt, kann so ein Sprüchlein zum Nachdenken anregen und man wird sich bewusst, wie gut man es doch hat.

 

Nicht immer sind es tiefe  Freundschaften und nicht immer nur mit Frauen, manchmal braucht es nur eine kurze Begegnung, ein paar Worte bei denen man sich in die Augen sieht und schon habe ich diesen Menschen, ob weiblich oder männlich, gerne. 

 

Merci Sabrina, für das schöne Sprüchlein ;)

 

Bild von: clipartfest.com

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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