Das Gegenteil von Egoismus ist nicht Selbstlosigkeit, sondern Selbstliebe!

Sich selbst zu lieben ist die Basis, um Liebe geben und annehmen zu können.

Wer von sich selber behauptet, er sei nicht liebenswert, wird dies auch so erfahren, immer wieder.

Erst, wenn sich diese Überzeugung ändert, ändern sich auch die Beziehungen im Aussen.

Menschen, die für sich selber keine Liebe empfinden, werden manipulativ.

Sie versuchen mit allen Mitteln, eine Lücke zu füllen, da ihnen etwas Lebensnotwendiges fehlt.

Meistens sehen sie sich als Opfer der Umstände, Opfer der Menschen um sie herum und merken selber nicht, wie sie sich selber zum Opfer machen.

Spricht man sie darauf an, dass sie es in der Hand haben, sei es mit umdenken, Akzeptanz, Toleranz oder Empathie, fühlen sie sich angegriffen und kehren den Spiess so um, dass der Gesprächspartner sich fühlt, als ob er selber ein grosser Teil des Problems wäre.

Sie verletzen, kritisieren, benehmen sich daneben, bewerten jeden und alles, wollen alles wissen und nehmen sich jedes Recht heraus. Alles muss nach ihrem Kopf geschehen und sollte etwas nicht nach ihnen laufen, geben sie ihrem Gegenüber weder die Chance etwas zu begradigen, noch sich zu entschuldigen. Es ist dann einfach ein fast nicht wieder-gut-zu-machendes Unrecht.

Die Lücke, die die nicht vorhandene Eigenliebe hinterlässt, füllen solche Menschen mit Groll, Unzufriedenheit und versteckten Aggressionen, die sie ihre Mitmenschen bei jeder Gelegenheit spüren lassen.

Alles was sie jemandem antun, ist gefälligst zu akzeptieren oder zu vergessen, alles was ihnen jedoch angetan wird, wird dramatisiert und hochgespielt.

Einerseits sind es bedauernswerte Leute, andererseits ist es unmöglich, ihnen zu helfen, denn lösen kann jeder Mensch nur für sich seine inneren Konflikte.

Sobald sich so jemand nicht mehr verstanden oder geliebt fühlt, sucht er sich jemanden, der ihn erstmal so sieht, wie er sich selbst wahrnimmt, als einen netten Menschen, der Unrecht behandelt und wahrgenommen wird.

Leider wird sich diese Geschichte immer, immer und immer wiederholen, es sei denn, ein Umdenken findet irgendwann einmal statt.

Es gilt also;

«Wenn deine Partnerschaften sich nicht erfüllend entwickeln,
wenn du häufig Mangel auf verschiedenen Ebenen erlebst
oder wenn du deine Beziehung zur Existenz als mühsam, anstrengend oder gar ungerecht erfährst, 
solltest du innehalten und dich einer radikalen Innenschau widmen.
Frage dich zuerst und so ehrlich du kannst:
Hältst du dich für ein liebenswertes Wesen?
Kannst du das auch wirklich fühlen?
Dein Urteil über dich ist DAS Fundament deiner Realität.
Wenn du dich offen oder insgeheim für weniger wertvoll hältst als deinen Partner, als Geld oder als das Universum,
dann wirst du um diese Dinge kämpfen.
Du wirst ihnen hinterher rennen und wenn sie bei dir vorbei kommen, wirst du sie nicht in Frieden genießen können. Veit Lindau»

 

Bild von: npr.org

 

 

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