Denk nicht zu viel ...

Gedanken können uns einen Streich spielen. 

Wir können uns so Gefühle erschaffen, die gar nicht sein müssen.

Wie oft schon, habe ich mir selber Sorgen über etwas gemacht, das sich im Nachhinein, als nichtig heraus stellte.

Wir Frauen neigen noch mehr als die Männer, dazu, uns Dinge in Gedanken vorzustellen, obwohl es oft gar nicht so ist.

So können Missverständnisse geschehen, die ohne zuviel zu denken gar nicht entstehen würden.

Durch das Buch von Eckhart Tolle "Jetzt" habe ich gelernt, meine Gedanken auszuschalten. Ich kann einfach "sein", ohne zu denken.

Draussen auf  der Terrasse auf einem Stuhl sitzen, die Farben des Herbstes geniessen und an gar nichts denken.

Das ist ein tolles Gefühl von Ruhe und Entspannung.

Gedankenlos leben – ein Fehler,
Gedankenlos entspannen – ein Genuss. Helmut Glass

Als ich vor zehn Jahren von Basel zurück in meine Heimatstadt zog, war ich nicht mehr blond wie zuvor, sondern hatte meine Haare schwarz gefärbt.

Es gab da ein paar Bekannte von mir, denen ich begegnete und  die mich auf der Strasse nicht grüssten. Sofort kam mir der Gedanke, sie hätten etwas gegen mich, seien unhöflich, oder wollten mich nicht sehen. Bis ich einmal ehemalige Kollegin ansprach. Sie war total überrascht und sagte mir, sie hätte mich als Blondine in Erinnerung und mich gar nicht erkannt,  bevor sie meine Stimme gehört hatte.

So kam ich also zu der Erkenntnis, dass ich mir mit meinen falschen Gedanken schlechte Gefühle erschaffen hatte, die gar nicht nötig waren.

Von da an sprach ich alle Bekannten von früher, denen ich begegnete an und meine Erkenntnis bewahrheitete sich.

Kommt mir heute ein Gedanke, frage ich mich, ist es wirklich wahr? Bin ich mir sicher? So kann ich meine Gedanken kontrollieren, in dem ich sie mir bewusst "anschaue" und für wichtig, richtig, oder falsch bewerte. 

Die Kraft der Gedanken ist unsichtbar wie der Same, aus dem ein riesiger Baum erwächst; sie ist aber der Ursprung für die sichtbaren Veränderungen im Leben des Menschen. Leo Tolstoi

Mir fällt vieles einfacher, seit ich einfach "sein" kann, akzeptieren kann, was "ist" und mir nicht vorher, dabei, oder nachher den Kopf mit unnötigen Gedanken voll stopfe, die mir Kraft rauben und mir Sorgen machen.

Es ist messbar, dass wenn wir uns schon Gedanken machen, positive Gedanken sich wohltuend auf den Körper auswirken und negative Gedanken den Körper verspannen. 

Probier es mal aus! 

Eine kleine Übung, bei der du 10 Minuten an etwas Schönes denkst, danach 10 Minuten an etwas Schlechtes und dabei deinen Körper beobachtest.

Wir können uns selber etwas Gutes tun, in dem wir mit schönen Gedanken oder freiem Kopf unserem Körper eine Wellness-Kur verpassen.

Noch wichtiger für mich wurde in den letzten Jahren, dass ich mir keine Gedanken mehr mache, was andere über mich denken!

Das ist Freiheit pur!

 

Foto: pixabay.com

 

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