Körper und Geist zentrieren. Lektion 1

Womit ich mich im Moment befasse und was ich mir vorgenommen habe zu üben ist, Achtsamkeit.

Lektion 1

In der heutigen, hektischen Zeit, in der wir überflutet werden mit Informationen, die wir sogar manchmal nicht mal hören wollen, ist es oft schwierig, zur Ruhe zu kommen.

Man hat oft den Eindruck, alles geht schneller, die Zeit verfliegt und wir werden ständig abgelenkt.

Wir haben uns auch ablenken lassen! Multitasking ist hoch im Kurs und wird gelobt.

Langeweile kommt kaum noch auf und ist für viele Menschen ein kaum auszuhaltender Zustand.

Sogar die kleinsten Kinder werden möglichst, mit TV, Handy oder ähnlichem ruhig gestellt, damit sie immer schön abgelenkt sind.

Dabei ist Langeweile wichtig. Nur durch diesen Zustand werden Ideen geboren, wird Kreativität freigesetzt und die Phantasie entwickelt.

Wie schön ist es doch, einfach mal zu sein. 

Achtsam zu sein.

Achtsamkeit ist der JETZT Zustand, in dem man nicht abgelenkt wird. Keine Gedanken, keine Bewertungen.

Man ist einfach in der jetzigen Situation, aufmerksam.

Achtsamkeit ist eine Form der Meditation, dafür muss man nicht in der Lotus-Sitzposition ein lautes Ommmmhhh von sich geben, man kann, man muss aber nicht.

Mit Achtsamkeit wirkt beruhigend und entspannend, der Herzschlag wird verlangsamt und die Atmung- und Muskelspannung reduziert.

Meditation wirkt also auf Körper und Geist.

Spielende Kinder leben im Moment. Sie sind ganz im Augenblick und können richtig darin versinken. 

Wenn wir in diesem Bezug wieder wie die Kinder werden, können wir so manchem körperliche Leid vorbeugen.

Wie oft sind wir bei einer Tätigkeit; abwaschen, am PC sitzen, Wäsche zusammenlegen, bei der Arbeit, am Rasen mähen und gleichzeitig mit den Gedanken bei; der Steuererklärung, bei dem Streit mit dem Partner, bei der Einkaufsliste und so weiter und so fort.

Bin ich dabei die Wäsche zusammen zu legen, lege ich die Wäsche zusammen.

Bin ich dabei mich mit dem Partner zu streiten, streite ich mit meinem Partner.

Wenn ich beim Wäsche zusammen legen gedanklich mit meinem Partner streite, ist das nicht achtsam, sondern bescheuert!

 

Eine entspannende Methode, die ich ausübe ist, lächeln.

Beim Lächeln gibt es Muskeln, die zu sofortiger Entspannung führen, vom Mund in den Halsbereich, bis in den ganzen Körper.

Natürlich genügt es nicht, für zwei Sekunden die Mundwinkel hinauf zu ziehen!

Es kam mir am Anfang auch etwas dämlich vor, für mich alleine, einfach so, ohne jeden Grund vor mich hin zu lächeln.

Aber, es hilft! Lächeln entspannt, erst den ganzen Körper und automatisch auch den Geist!

Versuch es einfach mal, lächle, für mindestens eine Minute und du wirst merken, wie das hilft.

 

Ich empfehle dir, das entspannende Lächeln zuerst nur im privaten Bereich zu üben, denn wenn du bei einer Steuerprüfung die ganze Zeit vor dich hin lächelst, könnte das falsch interpretiert werden. 

 

Von meiner Lektion 2 erzähle ich bald ;) 

 

 

 

 

 

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Mägi (Samstag, 14 März 2020 11:00)

    Du hast sooooo recht�. Deswegen auch in dieser Zeit der Hysterie, sollte Mann Achtsamkeit üben und zurück zu sich selber kommen, achten darauf wie Mann sich benimmt...nicht nur egoistisch...auch mitfühlend und verständnisvoll gegenüber sein Gegenüber. Dabei auch Lächelnd...das entspannt alle. Nicht vergessen Uns gehts Gut �